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Den richtigen Intimpiercing im Piercing Shop kaufen

Intimpiercings sind nichts für Menschen, die vorher noch nie ein Piercing hatten. Die Schmuckstücke stellen nicht nur an den Piercer, sondern auch an den Träger hohe Anforderungen. Schon an exponierten Stellen wie dem Bauchnabel oder der Augenbraue ist es schwer genug, für ausreichend Hygiene zu sorgen, im Intimbereich ist dies natürlich gleich doppelt so schwer. Außerdem wird das Intimpiercing dort ständiger Reibung ausgesetzt, was den Heilungsprozess stark verlangsamt.
Wer also überlegt, sich ein Intimpiercing stechen zu lassen, sollte sich unbedingt klar machen, wie lange es dauert, bis solch ein Schmuck keine Probleme mehr macht. Selbst wenn die Wunde ausgeheilt ist, muss sie regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Ein Intimpiercing ist also quasi eine Lebensaufgabe.

Bei der Auswahl des richtigen Schmucks sind mehrere Kriterien zu berücksichtigen. Nicht jeder Intimpiercing Schmuck ist auch für jeden Träger geeignet. Zuerst einmal muss die Unterscheidung nach Geschlechtern erfolgen. Es spielt eine große Rolle, ob es sich nun um ein Intimpiercing Mann oder um ein Intimpiercing Frau handelt. Zudem gibt es eine schier unbegrenzte Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten des Stechens. Je nach Stelle und Technik müssen auch verschiedene Schmuckstücke eingesetzt werden. Am besten orientiert man sich dabei an dem Schmuck, den der Piercer als Erstschmuck eingesetzt hat.


Wählt man diese Form erneut, kann man sicher sein, dass es sich um ein aus gesundheitlicher Sicht passendes Teil handelt.


Viele Piercer setzen jedoch bei Intimpiercings gerne Ringe als Erstschmuck ein, da diese leichter zu reinigen sind als Bananen oder Stäbe. Möchte man nun von einem Ring auf eines der genannten Modelle umsteigen, so sollte man im Zweifelsfall den Abstand zwischen den beiden Einstichstellen genauestens abmessen. Wird das Intimpiercing zu klein gewählt, kann es zu Entzündungen kommen, während zu großer Schmuck am Gewebe reißt und schlimmstenfalls herauswächst.


Wer auf Nummer sicher gehen will, holt sich zum Ausmessen Hilfe vom Partner oder einem toleranten Bekannten.


Wer einen Ring als Erstschmuck hatte, sollte erst einmal auf einen gebogenen Stab oder eine Banane zurückgreifen. So wird der Stichkanal nicht plötzlich in eine neue Form gedrückt, was wiederum zu Entzündungen oder Verwachsungen führen könnte. Nach ein paar Wochen kann man dann auf einen geraden Stab umsteigen.


Auch mit der Stärke des Piercings sollte man nicht unbedacht umgehen. Der Piercer wird immer ein möglichst dickes Intimpiercing einsetzen, damit das Gewebe nicht einreißt und ein deutlicher Stichkanal entsteht. Wer jetzt ein sehr dünnes Intimpiercing einsetzt, riskiert, dass der Kanal in sich zusammenfällt und man auch in Zukunft nur solch dünne Schmuckstücke einsetzen kann. Besser ist es daher, zu Beginn noch ein möglichst dickes Modell zu wählen, bis sich der Stichkanal vollständig erhärtet hat.

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Des Weiteren spielt natürlich auch das Material des Piercings eine große Rolle. Die Optik sollte hierbei eine eher untergeordnete Rolle spielen, schließlich geht es um Verträglichkeit. Der Intimbereich ist besonders empfindlich. Während ein Bauchnabelpiercing mit dem falschen Schmuck vielleicht nur ein bisschen juckt, können bei einem Intimpiercing schlimme Entzündungen entstehen.


Piercer verwenden daher meist Titan für den Erstschmuck. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die auf dieses Material mit Unverträglichkeiten reagieren. Wer schon öfter Probleme mit Schmuckstücken hatte, sollte daher lieber bei Titan bleiben und keine Experimente wagen.


Unempfindliche Menschen können gerne ein Intimpiercing aus Gold oder Silber versuchen, allerdings können sich dann bei einer Allergie Rötungen und Entzündungen entwickeln.

Auch das Brustpiercing zählt zu den Intimpiercings, obwohl es sich nicht im Intimbereich befindet. Für ein Brustpiercing gelten dieselben Regeln wie für ein normales Intimpiercing, da das Gewebe um die Brustwarze ebenfalls sehr empfindlich ist.


Intimpiercing Bilder oder ein Intimpiercing Video findet man auf den Seiten von Piercern, die über eine Internetpräsenz verfügen. Allerdings sind diese Bilder nur für Personen ab 18 Jahren freigegeben.

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